Stop Hate Speech

Counter Speech Lab

Welche Counter Speech Strategien reduzieren Hate Speech?

Wie lässt sich Hate-Speech am besten unterbinden? Und welche Counter Speech Strategien sind dabei besonders erfolgreich? Bisher ist sehr wenig darüber bekannt, welche Counter-Speech-Strategien in welchem Kontext und als Antwort auf welche Art von Hate-Speech am effektivsten sind. Dabei tappen nicht nur wir, sondern auch unsere Partnerorganisationen und NGOs, die sich im In- und Ausland gegen Hate-Speech engagieren, weitgehend im Dunkeln. Mit deiner Hilfe wollen wir das ändern!

Unsere begleitende Forschung hat zum Ziel, dass «StopHateSpeech» mit seinen begrenzten Ressourcen grösstmögliche Wirkung entfalten kann und, dass wir Anti-Hate-Speech-Organisationen weltweit direkt anwendbares Wissen darüber zur Verfügung stellen können, welche Strategien in welchem Kontext funktionieren.

Alternierung Counter Speech Strategien

Um zu untersuchen, welche Counter-Speech-Strategien gegen welche Art von Hate-Speech am erfolgreichsten sind, verwenden wir ein sogenanntes ‘Encouragement Design’. Dafür schlagen wir euch alternierend eine von verschiedenen Counter-Speech-Strategien für die Artikel vor und bitten euch diese anzuwenden.

Dieses Forschungsdesign hat den Vorteil, dass von einer vorgeschlagenen Strategie abgewichen werden kann, ohne die Ergebnisse zu verfälschen, wenn diese für einen Artikel unpassend erscheint oder der Counter-Speech-Absicht entgegenwirkt.

Wir ermutigen euch aber das nur in Ausnahmefällen zu tun, da wir nur etwas über die Wirkung der Strategien sagen können, wenn im Grossteil der Fälle die vorgeschlagene Strategie auch zur Anwendung kommt. Dafür sind wir auf Eure Mitarbeit angewiesen!

Counter Speech Strategien

Positivität

Empathie

Warnen vor (offline) Konsequenzen

Fakten

Moralischer Appel

Widersprüche aufdecken

Humor

Hate Speech benennen

Das Counter Speech Lab wird in Zusammenarbeit mit dem Digital Democracy Lab an der Universität Zürich und dem Immigration Policy Lab und der Public Policy Group an der ETH Zürich umgesetzt.